Andacht zu 1.Johannes 3,1-6
Licht strahlt in die Finsternis (Epiphanias), Tag 7


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Lesung:

1.Johannes 3,1-6

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist. Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht. Und ihr wisst, dass er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und, in ihm ist keine Sünde. Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.

 

Thema:

Wir sind Kinder Gottes.

 

Auslegung:

Gott nennt uns seine Kinder. Ist das nicht großartig? Die Menschen des AT hatten dieses Vorrecht nicht. Sie sahen sich eher als Diener oder Sklaven Gottes.

Genaugenommen sagt Jesus, dass er der Sohn Gottes ist und dass wir seine Brüder und Schwestern sind.

Was hat es eigentlich mit der Kindschaft auf sich? Ich denke, wir dürfen uns das ganz menschlich vorstellen. Derjenige, der weiß, dass er zu einer Familie wirklich gehört und in ihr so akzeptiert wird, wie er ist, der weiß sich geborgen, getragen und gestützt.

Diese Geborgenheit will uns Gott in der oft so rauen Welt schenken. Er lässt uns nie im Stich und wird uns immer helfen. Allerdings verlangt er von uns, dass wir ihm vertrauen. Vieles ist von der Logik her für uns unerklärbar.

Gott meint es gut mit uns, wenn er uns nicht alles auf einmal offenbart. Wir stellen an unsere Kinder auch andere Anforderungen als an Erwachsene. Ein Kind darf z.B. noch in die Hose machen... - oder Unsinn reden.

Wie schlimm wäre es, wenn Gott all unsere Motivationen auf einmal aufdecken würde?!? Aber er gibt uns Zeit: „Eins nach dem Andern“ lässt er uns in der Erkenntnis wachsen. Vieles bleibt uns noch verborgen.

Der Vers „Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt“ hat mich anfangs geärgert. Vielleicht aber heißt es nur, dass wir in dem Moment, wenn wir sündigen, nicht mehr in ihm sind. Wir sollen wachsen in der Verbindung zu ihm. Heute sehen und erkennen wir seine Größe nur stückweise. Dann aber, bei ihm, werden wir sehen, wie er wirklich ist.

 

Gebet:

Vater im Himmel, danke, dass du uns Menschen als deine Kinder annimmst. Hilf uns, Jesus immer ähnlicher zu werden. Schenk uns Mut uns deiner Führung vorbehaltlos anzuvertrauen. Und gib uns die Gewissheit, dass du uns unendlich lieb hast. Amen.

 

Impuls:

Beobachten Sie, wie ein kleines Kind sich seiner Mutter oder seinem Vater gegenüber verhält! So unmittelbar, ungehemmt und voller Vertrauen dürfen auch Sie Ihrem Vater im Himmel begegnen.

 

 

Hintergrundinformationen:

 

v     Als Vater wird Gott im AT nur sehr selten bezeichnet. Umso häufiger verwendet Jesus im NT diese Bezeichnung. Er bringt dadurch seine innige Verbindung mit Gott zum Ausdruck, die auch wir durch Jesus haben dürfen.

 

Autor dieser Andacht: Christa Roth