Andacht zu 1.Johannes 2,12-17
Frei von Schuld (22.Sonntag nach Trinitatis) Tag 7

 


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Lesung:

1. Johannes 2,12-17

Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen. Ich schreibe euch Vätern; denn ihr kennt den, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch jungen Männern; denn ihr habt den Bösen überwunden. Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennt den Vater. Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr kennt den, der von Anfang an ist. Ich habe euch jungen Männern geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt in euch, und ihr habt den Bösen überwunden. Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

 

Thema:

Vergebung der Schuld ist das höchste und entscheidende Geschenk, das Gott uns macht.

 

Auslegung:

„Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache, die Hauptsache bleibt!“ – Was aber ist die Hauptsache, der Mittelpunkt unseres Lebens? Wir dürfen uns an Gottes Welt freuen und sie genießen, aber wir sollen uns davon nicht gefangene nehmen lassen. „Verlier nicht das aus den Augen und aus dem Herzen, für das es zu leben sich lohnt.“ Das ist die Mahnung des heutigen Textes. Das entscheidende Geschenk unseres Lebens ist die Vergebung unserer Schuld. Sie ist das wertvollste Geschenk, für das Gott seinen einzigen Sohn geopfert hat. Diese Mitte unseres Lebens dürfen wir nicht aus den Augen verlieren. Vergebung, Befreiung von Schuld – das ist Zeichen der Liebe Gottes zu uns. Und Gott wartet auf unsere Antwort, auf unsere Liebe zu ihm. Lassen Sie es nicht zu, dass irgendetwas anderes Ihre Liebe bindet, so dass es plötzlich an die Stelle Gottes rückt. „Die Hauptsache ist, das die Hauptsache die Hauptsache bleibt.“ Ihn wollen wir lieben und an die erste Stelle unseres Lebens setzten.

 

Gebet:

Herr, hilf mir zur Konzentration auf das Wesentliche. In meinem Leben ist so vieles, was mich ablenken und meine Gedanken in Beschlag nehmen will. Hilf mir, immer wieder die Mitte meines Lebens neu zu sehen und dir den Platz einzuräumen, der dir zusteht. Nimm du immer mehr Raum in meinem Leben ein.

 

Impuls:

Versuchen Sie einmal Gott eine Liebeserklärung zu machen und ihm zu sagen, welchen Raum er in Ihrem Leben einnimmt. Vielleicht versuchen Sie ihm sogar einen Liebesbrief zu schreiben.

 

Ergebnis:

Weil Gott uns mit Liebe, Vergebung und ewigem Leben beschenkt, können wir ihm aus Liebe und Dank folgen und mit ihm leben.

 

Hintergrundinformationen:

v     Indem Johannes Kinder, junge Männer und Väter anredet, zeigt er, dass die Botschaft des Glaubens für Menschen jeden Lebensalters gilt. Während die Kinder das naive Verhältnis zum Vater suchen, fragen die jungen Männer nach dem, was sie stark macht (Gottes Wort; Überwindung des Bösen). Die Älteren hingegen fragen philosophisch nach dem ewigen Gott.

 

Autor dieser Andacht: Martina Walter