Andacht zu Lukas 7,11-16


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Ist mit dem Tod alles aus? (16. Sonntag nach Trinitatis), Tag 6

 

Lesung:

Lukas 7,11-16

Und es begab sich danach, dass er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seine Jünger gingen mit ihm und eine große Menge. Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr. Und als sie der Herr sah, jammerte sie ihn, und er sprach zu ihr: Weine nicht! Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter. Und Furcht ergriff sie alle, und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und: Gott hat sein Volk besucht.

 

Thema:

Jesus erweckt den Sohn einer Witwe von den Toten.

 

Auslegung:

Ein Todesfall in der Familie ist schlimm. Doch das Los dieser Witwe ist ein doppelt schweres. Frauen konnten damals nicht wie heute arbeiten gehen und selbst für ihren Unterhalt sorgen. Sie waren auf ihren Mann oder die Kinder angewiesen. Nach dem Tod ihres einzigen Sohnes war die Frau auf sich allein gestellt. Wir können nur erahnen, wie groß ihr Schmerz und ihre Trauer war. Jesus tut diese Frau leid, wie den vielen Menschen aus dem Ort auch, die sie auf diesem schweren Weg begleiten. Im Unterschied zu ihnen hat Jesus die Macht, das Leid der Frau von ihr abzuwenden. Und er tut es, indem er den Sohn berührt, anspricht und aufweckt. Was für eine Wirkung der Worte Jesu. Ein unglaublicher Vorgang. Deshalb wurden alle von Furcht ergriffen. Diese Furcht war wohl weniger Angst als Ehrfurcht vor der Macht Jesu. Sie erkennen in ihm einen großen Propheten und loben Gott dafür. Für manche Menschen ist diese Geschichte zu schön, um wahr zu sein. Wir sollten uns davon nicht beeindrucken lassen. Sie ist ein Beleg für die göttliche Sendung Jesu und ein Hinweis auf die versprochene Auferstehung der Toten am Ende der Zeit. Wenn du willst, bist du dabei!

 

Gebet:

Vater im Himmel, du bist der Herr über Leben und Tod. Mir das vorzustellen gelingt mir nicht wirklich. Aber vertrauen will ich dir und Deinem Wort. Du hältst, was du versprichst. Ich vertraue mich dir an, mit allem was ich bin und habe, und bitte dich um die Gewissheit Deiner Nähe an jedem Tag meines Lebens. Vor dir weicht die Ungewissheit vor der Zukunft und die Angst vor dem Tod verliert ihre Kraft. Dafür danke ich dir.

 

Impuls:

Welchen Menschen zu verlieren, wäre für Sie am schmerzlichsten? Beten Sie jetzt für diesen Menschen um Bewahrung und danken Sie Gott für die bis heute geschenkte Zeit.

 

Ergebnis:

Die Worte Jesu haben lebensschaffende Kraft. Wer sich darauf verlässt, wird dies auch heute in seinem Leben erfahren.

 

 

Autor dieser Andacht: Markus Heiß