Andacht zu Lukas 1,67.76-79
Licht strahlt in die Finsternis (Epiphanias), Tag 5


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Lesung:

Lukas 1,67.76-79

Und sein Vater Zacharias wurde vom heiligen Geist erfüllt, weissagte und sprach:

Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest, und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung ihrer Sünden, durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

 

Thema:

Die Weissagung des Zacharias zeigt, dass Gott die Erscheinung Jesu Christi von langer Hand vorbereitet hat.

 

Auslegung:

1. Was musste alles geschehen, damit Zacharias diesen Lobgesang singen konnte?!? Zacharias geht zu Gott und bekommt durch einen Engel eine Prophezeiung für sein Leben. Er glaubt sie nicht und wird deshalb stumm. Erst nachdem das eintritt, was Gott ihm vorausgesagt hat, kann er in diesen gewaltigen Lobpreis ausbrechen.

Verschlägt es uns auch die Stimme, wenn wir Gottes Plan für unser Leben hören? Werden wir dann, wenn alles so kommt, wie Gott es will, auch einen Lobgesang singen?

 

2. Welch eine Prophezeiung über dem Lebensweg eines Menschen! Aufgabe und Herausforderung! Kann das ein Mensch bewältigen? Johannes der Täufer stellte sein ganzes Leben in den Dienst Gottes. Und dadurch, dass er sein Leben Gott hingibt, kann Gott durch ihn sein auserwähltes Volk zur Umkehr bewegen. Er darf der Wegbereiter für Gottes Sohn sein. Trotzdem bleibt er Mensch - mit all seinen Zweifeln.

 

3. Gott kam in Jesus von oben zu uns auf die Erde. Seitdem strahlt sein Licht in die Dunkelheit der Welt. Er ist und bleibt Orientierung, schenkt Geborgenheit und nimmt die Angst. Dadurch, dass die Menschen sich zur Buße rufen ließen, hat Gott ihnen alle Schuld vergeben.

 

4. ...“durch die herzliche Barmherzigkeit Gottes..“ Gottes Herz ist groß! Wie sehr muss er uns Menschen lieben! Immer und immer wieder schenkt er uns Gelegenheit neu nach ihm zu fragen. Geduldig wartet er auf jeden von uns - auch heute noch.

 

 

Gebet:

Vater im Himmel ich danke dir, dass Jesus auch für mich das Licht in meinem Leben sein will. Hilf mir Herr, deinen Plan für mein Leben zu erkennen und schenke mir Mut das zu tun, was du willst, dass ich tun soll. Amen.

 

Impuls:

Meditieren Sie folgenden Liedtext:

Nimm mein Leben, nimm es ganz, immer größer sei den Glanz, denn du hast mich ja erkauf mit deinem Blut. Nimm mich hin, nimm mich hin, du allein bist mein Gewinn, denn du hast mich ja erkauft mit deinem Blut.

Nimm den Mund, damit ich sag, dass es bald wird heller Tag, wenn du kommst in Herrlichkeit, König zu sein. Deine Botschaft leg hinein, ich will ganz durchlässig sein, bis du kommst in Herrlichkeit, König zu sein.

 

 

 

Hintergrundinformationen:

v     Hauptaufgabe Johannes des Täufers, von dem unser Bibelabschnitt weissagt, war es, zur Buße zu rufen. Das griechische Wort für Buße ist metanoia und bedeutet Umkehr, Bewusstseinswandel oder Umdenken. Wenn sich ein Mensch, der sich von Gott abgewandt hatte, zu Gott hinwendet, dann tut er Buße.

v     Zacharias ist der Vater Johannes des Täufers.

v     Der Text spielt auf Jesaja 60,1-6 an. Dort wird angekündigt, dass ein Licht aufstrahlen werde über denen, die in der Finsternis sind.

 

Autor dieser Andacht: Christa Roth