Andacht zu Jesaja 52, 7-10

Eine einzigartige Frau (4. Advent), Tag 5


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Lesung:

Jesaja 52, 7-10

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König! Deine Wächter rufen mit lauter Stimme und rühmen miteinander; denn alle Augen werden es sehen, wenn der HERR nach Zion zurückkehrt. Seid fröhlich und rühmt miteinander, ihr Trümmer Jerusalems; denn der HERR hat sein Volk getröstet und Jerusalem erlöst. Der HERR hat offenbart seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, dass aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.

 

Thema:

Wir können dankbar sein für die Boten, die uns von Gottes Frieden berichten.

 

Auslegung:

Bei den Eskimos, so sagt man, gibt es keine größere Beleidigung, als jemandem die große Zehe zu zeigen. So schlimm steht’s bei uns nicht um die Füße, aber man legt sie zumindest nicht auf den Tisch. Über anderer Leute Füße macht man sich keine Gedanken – außer, man wartet sehnsüchtig auf etwas Wichtiges. Bei einem Päckchen sind es die Schritte des Postboten, auf die man lauscht, im Altenheim oder im Krankenhaus wartet man auf das Tappen der Füße vor der Tür, die einen Besuch ankündigen.

Hier bei Jesaja sind es die Füße der Freudenboten, die den sehnsüchtig erwarteten Frieden mit Gott ankündigen. „Es sitzt einer an den Schalthebeln dieser Welt – und er ist dein Gott.“

Beim ersten Weihnachtsfest machen sich ganz verschiedene Leute „auf die Socken“, um vom Friedenskind Gottes weiterzuerzählen: edle Engel, schmutzige Hirten, die alte Hanna und der uralte Simeon: als Boten vom Gottesfrieden sind sogar ihre Füße „lieblich“ und willkommen!

Wer ist für uns in diesen Tagen so ein Bote, der Zeit und Energie und Fußschweiß einsetzt, um die Nachricht von Gottes umwerfender Liebe unters Volk zu bringen? Beten wir für alle kirchlichen Mitarbeiter, dass sie körperlich und geistig/geistlich „gut zu Fuߓ bleiben in dieser für sie so fordernden Zeit. Beten wir, dass in den vielen Gottesdiensten die Botschaft von der Rettung der Welt durch dieses Krippenkind ankommt.

 

Gebet:

Herr Jesus, danke für die Menschen, die sich als deine Boten gebrauchen lassen. Gib ihnen deinen guten Heiligen Geist bei allen Vorbereitungen in diesen Tagen. Gib ihnen ein offenes Ohr für dich und allen Gottesdienstbesuchern ein offenes Herz für ihre Botschaft. Gib mir Liebe und Wertschätzung für alle, die sich um meine Gemeinde bemühen. Amen

 

Impuls:

Wer hat Ihnen als Erster die gute Botschaft vom Frieden mit Gott gebracht? Können Sie ihm oder ihr ein Zeichen Ihrer Wertschätzung zukommen lassen?

Oder nehmen Sie einen kleinen Nikolausstiefel, stecken eine Süßigkeit hinein und einen Zettel „Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten (Jesaja 52,7) –Danke für Ihre Arbeit in unserer Gemeinde“ und überraschen damit Ihren Pfarrer, Diakon, Jungscharleiter ....

 

 

 

Hintergrundinformationen:

v     Zion ist eigentlich der Berg in Jerusalem, auf dem der Tempel steht, später poetisch auch als Name für ganz Jerusalem gebraucht. Zur Zeit dieser Prophetie allerdings liegt ganz Jerusalem in Schutt und Asche, mitsamt dem Tempel. Das hat bei den Eroberern natürlich auch zu Spott und Häme über den Gott Israels geführt.

v     Dass jetzt verkündigt wird „Dein Gott ist König“ ist der Protest dagegen und zugleich die Ankündigung, dass Gott jetzt Israel als politische Größe wieder herstellen wird.

v     „Der Herr hat sein Volk getröstet“ – die Ankündigung ist so gewiss, und Gott ist so stark, dass die noch zukünftige Rettung als bereits geschehen genannt wird.

 

Autor dieser Andacht: Elisabeth Küfeldt