Andacht zu Epheser 3,2-3a.5-6
Licht strahlt in die Finsternis (Epiphanias), Tag 4


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Lesung:

Epheser 3,2-3a.5-6

Ihr habt ja gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch gegeben hat: Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden. Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist; nämlich dass die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium.

 

Thema:

Alle Menschen sind eingeladen, Gott neu  kennen- und lieben zu lernen.

 

Auslegung:

Die Texte in der Epiphaniaswoche machen uns deutlich, dass durch das Erscheinen Gottes auf unserer Erde eine neue Epoche angeht. Mit der Offenbarung Gottes durch die Geburt Jesu stellt Gott alles bisher Dagewesene auf den Kopf. Er setzt alte Regeln außer Kraft. Außer den zwölf Stämmen Israels, dem auserwählten Volk Gottes, können nun auch die Heiden, das sind Nichtjuden, zu Erben Gottes werden. Alle Menschen, die an Gott glauben und Jesus als Gottessohn annehmen, dürfen gewiss sein, dass  nach dem Tod ein Zimmer in der Ewigkeit auf sie wartet.

Ein wichtiger Punkt der Offenbarung Gottes ist, dass die Unterschiede, die wir Menschen machen, vor Gott bedeutungslos sind: Juden und Heiden, Sklaven und Freie, Reiche und Arme, Mann und Frau: sie alle können Miterben des Reiches Gottes werden.

Wenn das so ist, dann sollten auch wir heute vorsichtig sein, Gräben zu ziehen, wo Gott in Jesus die Brücke gebaut hat, z.B. zwischen Schwarzen und Weißen, Deutschen und Ausländern, Anständigen und Heruntergekommenen.

Ausnahmslos alle Menschen sind eingeladen Gott in Jesus Christus neu kennen- und lieben zu lernen.

 

Gebet:

Herr, unser Gott, wir danken dir, dass du durch deinen Sohn Jesus dein Reich für alle Menschen geöffnet hast. Danke, dass du nicht nach Jude oder Heide fragst. Danke, dass jeder vor dir gleich sein darf. Danke, dass du das Herz anschaust. Schenk uns doch die Gnade, uns zu öffnen und dich zu lieben mit ganzem Herzen. Amen.

 

Impuls:

Ein Christ bekommt nach seinem Tod noch einmal die Chance, seine Freunde auf der Erde zu besuchen. Neugierig fragen die einen: Wer ist denn nun im Himmel? Hast du Evangelische gesehen? Nein, sagt er. Ein anderer fragt und Katholische? Nein, kommt als Antwort. Mutig fragt der Nächste: wie ist es mit Methodisten? Auch er hörte nur ein „Nein“.  Zögernd kommt dann noch eine Stimme: Wer ist denn dann im Himmel ?!? Verschmitzt sagt der Besucher: „Es sind nur Kinder Gottes dort.“

 

 

Hintergrundinformationen:

v     Gnade Gottes bedeutet, dass Gott sich uns freundlich zuwendet.

v     Offenbarung bedeutet: Gott zeigt uns etwas, was wir mit unserer Vernunft nicht erschließen bzw. von Natur aus nicht erkennen können.

v     Heiden sind aus biblischer Sicht alle Nichtjuden.

 

Autor dieser Andacht: Christa Roth