Andacht zu Jakobus 4,13-15
 Neu anfangen (Neujahr), Tag 3


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Lesung:

Jakobus 4,13-15

Und nun ihr, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die oder die Stadt gehen und wollen ein Jahr dort zubringen und Handel treiben und Gewinn machen -, und wisst nicht, was morgen sein wird. Was ist euer Leben? Ein Rauch seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet. Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.

 

Thema:

Der Mensch denkt, Gott lenkt.

 

Auslegung:

Welcher Typ Mensch sind Sie? Ein Planer, voll Tatkraft und Spontaneität oder eher ein vorsichtiger, ängstlicher Mensch?

Die Aktiven, positiv Denkenden unter uns werden in unserer Gesellschaft heimlich beneidet. Wie leicht haben sie es mit ihrem Leben wirklich?

Unser Text sagt: Bau nicht so viel auf dich und deine Pläne, denn ein anderer hat die Leitung deines Lebens. Mich erinnert das auch an die Geschichte vom reichen Kornbauer. Dessen Planen war umsonst, denn am anderen Tag war er tot.

Was ist eigentlich Leben? Arbeit, Erfolg, Macht oder Reichtum?  -  Was macht Ihr Leben aus?

Jakobus sagt: Weil Gott euch leben lässt, deshalb könnt Ihr etwas tun. Das Tun und Managen ist nicht das Wichtigste. Den Sinn im schlichten Da-Sein zu begreifen und das im Leben umzusetzen, das ist unsere Lebensaufgabe. Das ist für die meisten von uns nicht einfach. Wir fühlen uns nur liebenswert und wertvoll, wenn wir Leistungen und Erfolge vorweisen können und erziehen auch unsere Kinder in diese Richtung.

Gott sieht das anders. Er schenkt uns eine begrenzte Zeit, und will, dass wir sie weise und nach seinem Willen ausfüllen.

Wer Gott die Leitung seines begrenzten Lebens anvertraut, der darf eine Gelassenheit kennen lernen, die unser Leben viel stressfreier und glücklicher macht.

 

Gebet:

Herr, unser Schöpfer, du hast einen Plan für unser Leben. Hilf uns, unsere eigenen Pläne loszulassen. Schenk uns das Vertrauen in dich und deine Führung. Gib uns Gelassenheit, Weisheit und einen klaren Blick für das, was wirklich dran ist.

 

Impuls:

Wenn in China einer sagt: „Ich wünsche dir, dass sich alle deine Wünsche erfüllen“, dann ist das für die dort Lebenden ein Fluch.

Denken Sie doch einmal darüber nach, warum die Chinesen das so sehen.

 

 

Hintergrundinformationen:

v     Gelassenheit bedeutet, Gott alles in die Hände zu legen und gespannt zu sein, was er aus der Situation macht. Gelassenheit und Weisheit ergänzen sich.

 

Autor dieser Andacht: Christa Roth