Andacht zu Römer 1,14-17
Ausländer willkommen (3. Sonntag nach Epiphanias), Tag 3


Warning: Use of undefined constant HTTP_REFERER - assumed 'HTTP_REFERER' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /homepages/25/d208274932/htdocs/GuF/_data/_modules/Kurzandacht/T3_3_n_Epiph.php on line 205
Andachten auswählen

 

 

 

Lesung:

Römer 1,14-17

Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen; darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen. Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus Glauben leben."

 

 

 

Thema:

Das Evangelium - eine Kraft Gottes, die selig macht

 

Auslegung:

Wieso soll eine Botschaft eine Kraft sein?

Und wieso soll das Evangelium selig machen?

Ist das nicht ein wenig dick aufgetragen?

(1) Ganz und gar nicht. Schauen wir in die Geschäftswelt. Negative Firmendaten können eine Aktie zum Kollaps treiben und Geld vernichten. Das macht die pure Botschaft! Und dabei sind nur menschliche, psychische Vorgänge im Spiel. Wie viel größer muss die Kraft sein, die wirkt, wenn eine Botschaft von Gott kommt und durch ihn vorangebracht wird!

Vertrauen wir auf Gott? Oder lassen wir uns einschüchtern von lautstarken Buh-Rufen und antichristlichen Trendanzeigen? Werden wir zu schnell zaghaft und möchten uns mit dem Evangelium irgendwohin verkriechen, wo uns keiner sieht?

Nein, wir wollen uns nicht mehr schämen, wollen nicht mehr verzagen, sondern mutig vorangehen und auf Gottes Kraft vertrauen: Dieses unscheinbare Evangelium von Jesus, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn, hat Kraft von Gott. Vertrauen wir auf ihn!

(2) Und wie kann das Evangelium selig machen? So: Der Glaube an Jesus versöhnt uns auf ewig mit Gott, er vermittelt uns auf ewig Frieden, er verwandelt – jetzt schon beginnend – auf ewig unsere Traurigkeit und unser Leid in Freude. Selig heißt nicht unbedingt glücklich. Ein Beispiel: Wer im Leid ist, kann kaum glücklich sein, selig aber schon, und zwar wenn er weiß, dass der, der im Namen Jesu Leid trägt, einst getröstet werden wird. Selig ist mehr als glücklich. Glück kann kurz sein, Seligkeit ist von Dauer: „von Ewigkeit“.

 

Gebet:

Vater im Himmel, du bist ein Vater aller Völker. Ich danke dir, dass du dein Evangelium hast ausbreiten lassen, „bis an die Enden der Erde“. Ich danke dir, dass es auch unser Land erreicht hat. Bitte lass deine Botschaft weiterdringen. Heute denke ich besonders an den fernen Osten, wo Hinduismus und Buddhismus vorherrschen. Lass den Menschen dort das Licht des Evangeliums leuchten, dass sie erkennen, dass der Kreislauf der Natur nicht eine hoffnungslose, ewige Tretmühle ist, sondern dass du darüber stehst und Heil schenkst durch Jesus.

 

 

Impuls:

Informieren Sie sich heute über Grundbegriffe der fernöstlichen Religionen: Reinkarnation, Karma, Aatman, Brahma, Krishna, Hinduismus, Buddhismus, Zen, Tao usw. Suchen Sie in einem Lexikon oder in einer Suchmaschine des Internet nach diesen Begriffen.

(Hinweis: Auch meine CD-ROM „Viele Religionen – ein Gott?“ informiert über dieses Thema.)

 

 

Hintergrundinformationen:

v     In Rom gab es bereits eine christliche Gemeinde. Diese war wahrscheinlich durch Christen entstanden, die es, aus welchen Gründen auch immer, nach Rom verschlagen hatte. Die Gemeinde zu Rom galt als vorbildlich. Paulus freute sich darauf, sie kennen zu lernen.

 

Autor dieser Andacht: Robert Augustin