Andacht zu Jesaja 61,1-3.11.10
Vater und Sohn  (2. Sonntag nach dem Christfest), Tag 2


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Lesung:

Jesaja 61,1-3.11.10

Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden "Bäume der Gerechtigkeit", "Pflanzung des HERRN", ihm zum Preise.

Denn gleichwie Gewächs aus der Erde wächst und Same im Garten aufgeht, so lässt Gott der HERR Gerechtigkeit aufgehen und Ruhm vor allen Heidenvölkern.

Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.

 

Thema:

Der beste Glücksbringer ist Jesus

 

Auslegung:

Manche Menschen tragen einen persönlichen Glücksbringer bei sich, z.B. ein Maskottchen oder einen besonderen Stein. Sie glauben, dass davon eine Kraft ausgeht, die das Leben positiv beeinflusst.

Wer zu Jesus gehört, kann auf derartige Kraftquellen verzichten. Sein persönlicher Glücksbringer ist Jesus, dessen positive Power alles andere in den Schatten stellt. In sieben Bildern des Heils zeigt unser Abschnitt, wie mächtig Jesus ist. Betrachten wir diese Bilder:

1.     Der Freudenbote, der eine gute Nachricht bringt.

2.     Der Arzt, der die zerbrochenen Herzen verbindet.

3.     Der Befreier, der den Gefangenen die Freiheit schenkt.

4.     Der Tröster, der Trauer in Freude verwandelt.

5.     Der Gärtner, der unter den Menschen Gerechtigkeit sät.

6.     Der Kleiderhändler, der uns mit Gerechtigkeit und Heil kleidet.

7.     Der Kosmetiker, der uns schön macht wie eine Braut und einen Bräutigam.

Unser Bibeltext platzt fast vor Bildhaftigkeit. Gehen Sie deshalb die sieben Bilder noch einmal langsam in Gedanken durch.

Ich bin dankbar, froh und stolz, dass Jesus mein persönlicher Glücksbringer ist. Und Sie?

 

Gebet:

Herr Jesus,

du bringst gute Nachricht,

du verbindest zerbrochene Herzen,

du schenkst Freiheit,

du tröstest,

du säst Gerechtigkeit,

du kleidest uns mit Heil,

du machst uns schön für Gott.

Danke, Herr Jesus.

 

Impuls:

1. Viele Menschen tragen kein Amulett um den Hals, sondern ein Kreuz. Woran erinnert das? Was ist der Unterschied zwischen einem Glücksbringer und dem Kreuz? Wenn Sie selbst ein Kreuz tragen, betrachten Sie es einmal genau!

2. Suchen Sie sich von den sieben Bildern dasjenige heraus, das Sie heute am meisten anspricht. Formulieren Sie daraus ein persönliches Gebet, schreiben Sie es auf und nehmen Sie es mit in den heutigen Tag.

Beispiel für Bild Nr. 4: „Herr Jesus, du bist der Gärtner, der Gerechtigkeit sät. Dafür danke ich dir und bitte um dein Erbarmen für mich und unsere Welt.“

 

 

Hintergrundinformationen:

v     Warum darf unser Text, der ja eine Weissagung aus vorchristlicher Zeit ist, auf Jesus bezogen werden? Antwort: Jesus hat das selbst getan, als er in seinem Heimatort Nazareth den Text Jesaja 61 las und dazu erklärte: „Heute ist dieses Wort der Schrift erfüllt vor euren Ohren!“ (Vgl. Lukas 4,21 [Neujahr Lesung 3]). Auch viele andere Weissagungen des AT werden in den Evangelien und im NT ohne Bedenken auf Jesus bezogen.

 

Autor dieser Andacht: Robert Augustin