Andacht zu 2.Timotheus 1,7-10

Ist mit dem Tod alles aus? (16. Sonntag nach Trinitatis), Tag 2


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Lesung:

2.Timotheus 1,7-10

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.

 

Thema:

Für Christus im Gefängnis

 

Auslegung:

Paulus sitzt im Gefängnis. Für viele Christen in Freiheit wäre das Anlass, sich vorsichtiger zu benehmen und nicht allzu offen über ihren Glauben an Jesus zu reden. Und um ja nicht mit einem im Gefängnis in Verbindung gebracht zu werden, hat man am besten wenig Kontakt zu ihm. Auch wir riechen Gefahren von weitem und neigen dazu, ihnen aus dem Weg zu gehen. Das ist unsere menschliche Natur. Dem entgegen steht das Verhalten des Paulus. Er ist bereits im Gefängnis, ihm wird bereits der Prozess gemacht und dennoch verhält er sich ganz anders. Er steht zu seiner Überzeugung und lässt sich nicht verbiegen oder den Mund verbieten. Paulus ist seines Lebens nicht überdrüssig, er ist nicht leichtsinnig oder lebensmüde und er ist kein besonders tapferer Mensch. Seine Begründung ist: Ich gehöre zu Christus. Und weil Christus den Tod besiegt hat, muss mir nicht bange sein. Weil Christus für mich gelitten hat, will ich für ihn leiden. Und selbst wenn mein leibliches Leben zu Ende gehen sollte, hat der Tod keine Macht über mich. Jesus hat ein unvergängliches Wesen sichtbar werden lassen. Daran haben alle Anteil, die daran festhalten. Das ist meine Hoffnung und mein Leben.

 

Gebet:

Jesus, manchmal scheue ich mich, von dir zu reden. Ich verpasse es, dich in Schutz zu nehmen, wenn andere über dich herziehen. Schenke mir den Mut und die richtigen Worte, mich auf deine Seite zu stellen. Ich will mich nicht mehr schämen, dein Kind zu sein, sondern mich freuen und andere an dieser Freude teilhaben lassen. Sei du mir Hilfe und Stärke und lass mich deine Gegenwart spüren.

 

Impuls:

Fragen Sie heute einen Menschen nach seinem Glauben und erzählen Sie ihm von Ihrer Hoffnung auf das unvergängliche Leben, an dem Gott Sie in Jesus teilhaben lässt.

 

Autor dieser Andacht: Markus Heiß